Daniel Welling

Person Daniel Welling, 25 Jahre alt

Studienbereich Maschinenbau

 

Was führte dich zum Race-Ing. Team und wie lange bist du schon dabei?

Ich bin auf das Race Ing. Team durch eine Infoveranstaltung in diesem Sommer aufmerksam geworden. Bei der Vorstellung des Teams wurden auch die noch anstehenden Aufgaben erläutert, wobei ich die Chance sah, mein im Studium erworbenes Wissen praktisch anwenden zu können. Ich kam mit dem Vorhaben in das Team das Fahrwerk von einem Stahlfahrwerk auf ein CFK-Fahrwerk umzugestalten. Im Verlauf der konzeptionellen Designphase bin ich dann jedoch über die Abteilung Aerodynamik zur Monocoque Konstruktion gekommen. Da bei der Konstruktion sämtliche Schnittstellen zu den anderen Baugruppen beachtet werden müssen, habe ich auch die Leitung für die Abteilung Frame and Body übernommen.


Was ist euer Schwerpunkt?

Die Baugruppe Frame and Body beschäftigt sich mit der konzeptionellen Auslegung, der Konstruktion und der Fertigungsplanung des Monocoques, des Heckrahmens und sämtlicher Aeroteile. Das Monocoque ist der Teil des Fahrzeuges in dem später der Fahrer sitzt. Es beinhaltet außerdem den Motor, sowie den Tank und dient der Befestigung des vorderen Fahrwerks, sowie des Kühlers. Monocoque bedeutet, dass die komplette „Außenhaut“ des Fahrzeuges die auftretenden Kräfte aufnimmt. Bei dem RI-18 besteht das Monocoque aus einem Kohlefasersandwich, wodurch erheblich Gewicht eingespart werden kann. An das Monocoque wird der Heckrahmen angeschraubt, welcher als Gitterrohrrahmen ausgeführt wird. Dieser dient der Befestigung des hinteren Fahrwerks, sowie des Heckflügels. Genau wie das Monocoque wird auch der Heckrahmen mit Hilfe von Computersimulationen konstruiert und berechnet. Dies gewährleistet, dass die auftretenden Kräfte bei minimalem Gewicht aufgenommen werden können. Der dritte große Bereich ist die Aerodynamik. Diese beschränkt sich nicht nur auf den Front- und Heckflügel. Das gesamte Fahrzeug muss hierbei als Ganzes betrachtet werden, um zu einem optimalen Ergebnis zu kommen. Das Ziel ist nicht nur möglichst viel Abtrieb zu generieren, sondern auch die Kühlung des Motors zu gewährleisten, sowie den Widerstand zu minimieren. Auch die Aerodynamisch Auslegung erfolgt mithilfe von Computersimulationen.